Foto-Reisebericht Bali 2011

Faul geworden

Wegen zunehmender Faulheit gibt es wieder keine englische Übersetzung und keinen vollständigen Bericht sondern nur eine ungefähre Kopie des Feedbacks ans Reisebüro sowie kurze Erläuterungen zu den Bildern.

in Singapur

Auch im Februar 2011 flog ich wieder mit KLM von Hamburg nach Amsterdam und dann weiter in den fernen Osten.

Es wäre nett, wenn auf dem E-Ticket oder dem Flugplan die Zwischenlandung in Singapur erwähnt würde. Man findet sich auf den Anzeigetafeln im Flughafen viel besser zurecht, wenn man nicht nur nach Denpasar oder Bali sucht sondern auch nach Singapore.

Im Vorjahr hatte es als nützlich erwiesen, dass ich nicht nur den Flug sondern so ein Mini-Pauschalpaket mit zwei Übernachtungen gebucht hatte. Mein Gepäck war damals in Amsterdam geblieben und erreichte das Hotel erst am nächsten Tag um 14 Uhr. Ohne Hoteladresse wäre das wohl komplizierter geworden.

Diesmal klappten die Verbindungen problemlos. Laut Plan hätte ich um 20:10 Uhr auf Bali landen sollen. Ich sah im Flughafen nicht auf die Uhr und war bereits um 21:15 im Hotel. In Seminyak. Irgendwas kann da nicht stimmen, aber zu meinen Gunsten.

Hotel Bali Agung Village

Das Bali Agung Village entspricht ungefähr meinen Bedürfnissen. Mit Zimmer 704 hatte ich wahrscheinlich das beste erwischt - direkt am Haustempel und mit Blick in die Natur mit Kühen und Reihern. Die Klimaanlage habe ich sofort ausgestellt und den Fernseher höchstens mal zur Ermittlung der Uhrzeit angestellt. Das Bad war frisch renoviert. Normalerweise hat man ja einen ekligen nutzlosen Duschvorhang und eine halbverfaulte Badezimmertür. Diesmal gab es eine Duschkabine und eine neue Tür.

Blick in die Natur mit Kuh und Reiher

Vor dem Frühstück sollte ich an der Rezeption erscheinen und dort einen Zettel erhalten, den ich sogleich an einen Kellner weiterreichen durfte. Ich beobachtete aber, dass auch Gäste bedient wurden, die diese Prozedur nicht einhielten. Das Frühstück selbst ist mehr als ausreichend - wenn man das Obst findet.

Eine kleine Flasche Wasser kostete im Hotel 9.500 Rupiah. Für deutsche Verhältnisse ist das nicht viel, aber wenn man bedenkt, dass ich in Padangbai fürs Auffüllen meiner großen Flasche nur 1000 bezahlte ... Angesichts solcher Komplikationen benutzte ich am Pool mein eigenes Handtuch.

Baustelle oberhalb des Strandes Bias Tugal

Nach den zwei gebuchten Übernachtungen in Seminyak war ich noch drei Wochen in Padangbai. Die Baustellen, die dort den schönen Strand bedrohten, sind zum Erliegen gekommen, und ich fand keinen Grund, den Ort vor der Rückreise zu verlassen. Als Stammgast durfte ich im Hotel Kerti ein geräumiges zweistöckiges Holzhaus zu einem günstigen Sonderpreis bewohnen.

Blick von Hügel zum Strand Strand mit starken Wellen

Beide Baustellen verfallen seit einigen Jahren. Weder die "indische" (links auf der Klippe) noch die "koreanische" (rechts) sieht so aus, als könnte der Bau fortgesetzt werden. Vielleicht gibt es sogar eine Renaturierung.

Strand bei ruhiger See

Bei ruhiger See wirkt der Strand viel breiter.

Strand mit starken Wellen

Die Palmen am Strand leiden unter der veränderten Wasserzufuhr.

Model ohne Welle Model mit Welle Regenbogen drei Fähren Krustenanemonen

In den Felsen der Brandungszone gibt es viele kleine mit Wasser gefüllte Löcher. In diesem hier leben Krustenanemonen, die möglicherweise sehr giftig sind. Also besser nicht anfassen!

kleine Fische

Kleine Fische, wahrscheinlich Chromis weberi, am großen Korallenblock rechts außerhalb der Blauen Lagune.

Fische an Bambusstaude

Einmal wurde eine abgerissene Bambusstaude vorbei getrieben, an der sich kleine Fische aufhielten.

Fische an Bambusstaude Tentakeln

Was hat solche Tentakeln? Ein Wurm? Ein Nesseltier? Wer's weiß, kann mir eine Mail schicken.

Nachtrag: Das Tier wurde mittlerweile als Spaghettiwurm identifiziert, wahrscheinlich Loimia medusa

Streifendoktor, Acanthurus lineatus Clarks Anemonenfisch, Amphiprion clarkii Kofferfisch Fransen-Drachenkopf, Scorpaenopsis oxycephalus

Haie und Sepien habe ich dieses Jahr gar nicht gesehen, dafür aber zahlreiche kleine Rochen mit blauen Punkten und meine erste Seeschlange, leider schon tot. Auch meine erste Languste war nur eine leere Hülle.

leere Langustenhülle im Tempel SwastikaTamarinde

Die Swastika wird auf Bali ohne jeden Gedanken an den Nationalsozialismus verwendet.

Rejang-Tänzerinnen am Strand von Kuta

Kurz vor meinem Abflug konnte ich noch in Kuta eine Melasti-Zeremonie mit zahlreichen Teilnehmern am Strand sehen. Diese findet immer ein paar Tage vor Nyepi statt, und meine Abreise hatte ich gezielt vor Nyepi geplant, um nicht einen ganzen Tag im Hotel verbringen zu müssen.

Melasti-Zeremonie am Strand von Kuta

Falls irgendwas nicht funktioniert, bitte Email an home@HalloFreun.de. Letzte Änderung: 2017-04-02.